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Pflanzliche Sport-Snacks: Der natürliche Treibstoff für deine Leistung
Egal, ob du für einen Marathon trainierst, im Fitnessstudio Gewichte stemmst oder eine ausgedehnte Radtour genießt – dein Körper vollbringt Höchstleistungen. Um diese Leistung nicht nur abzurufen, sondern auch langfristig zu steigern und die Regeneration zu optimieren, braucht er den richtigen Treibstoff. Immer mehr Sportlerinnen und Sportler setzen dabei auf die Kraft der Pflanzen. Pflanzliche Sport-Snacks sind weit mehr als nur ein Trend; sie sind eine smarte, effektive und nachhaltige Möglichkeit, deinem Körper genau das zu geben, was er braucht. Willkommen in der Welt der natürlichen Energie, die dich weiterbringt!
Warum überhaupt spezielle Snacks für den Sport?
Während körperlicher Aktivität schreit dein Körper förmlich nach Energie. Dein Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, die Muskeln arbeiten intensiv und deine Glykogenspeicher (die Energiereserven in Muskeln und Leber) leeren sich. Ein einfacher Snack für den Alltag, wie ein Apfel oder eine Handvoll Nüsse, reicht hier oft nicht aus oder ist für den spezifischen Zeitpunkt ungeeignet. Der entscheidende Unterschied zwischen einem Alltags-Snack und gezielter Sporternährung liegt in der Zusammensetzung und dem Timing.
Sport-Snacks sind darauf ausgelegt, dir zum richtigen Zeitpunkt die passenden Nährstoffe zu liefern: schnell verfügbare Kohlenhydrate für den sofortigen Energieschub vor dem Training, leicht verdauliche Energie während einer langen Belastung oder eine Kombination aus Proteinen und Kohlenhydraten zur Reparatur und Regeneration danach. Deinen Körper richtig zu „betanken”, ist kein Luxus, sondern die Grundlage dafür, Verletzungen vorzubeugen, deine Leistungsfähigkeit zu maximieren und deine sportlichen Ziele zu erreichen.
Die Kraft der Pflanzen: Vorteile von veganen Sport-Snacks
Warum aber sollten es ausgerechnet pflanzliche Snacks sein? Die Antwort liegt in ihrer Nährstoffdichte und Zusammensetzung. Vegane Energiequellen bieten eine Fülle von Vorteilen, die perfekt auf die Bedürfnisse von Aktiven zugeschnitten sind:
- Reich an wertvollen Nährstoffen: Pflanzliche Lebensmittel wie Haferflocken, Datteln, Nüsse und Samen sind von Natur aus reich an komplexen Kohlenhydraten, die langanhaltende Energie liefern. Zudem stecken sie voller Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, die für Stoffwechselprozesse und die allgemeine Gesundheit unerlässlich sind.
- Leichte Verdaulichkeit: Viele pflanzliche Snacks sind leichter verdaulich als schwere, fettreiche tierische Produkte. Das ist besonders vor und während des Sports ein großer Vorteil, da so Magen-Darm-Beschwerden vermieden werden und die Energie schnell dort ankommt, wo sie gebraucht wird.
- Nachhaltigkeit und Ethik: Für viele Menschen spielt auch der Gedanke eine Rolle, dass ihre Ernährung nicht nur ihnen selbst, sondern auch dem Planeten guttut. Die Entscheidung für pflanzliche Optionen ist ein aktiver Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Tierwohl – eine zusätzliche Motivation, die sich gut anfühlt.
Von Riegeln über Gels bis zu Bällchen: Eine Welt voller Möglichkeiten
Die Vielfalt an pflanzlichen Sport-Snacks ist riesig und bietet für jeden Geschmack, jede Sportart und jede Situation die passende Lösung. Praktische vegane Energieriegel für die Trikottasche, schnell verfügbare Energie-Gels auf Fruchtbasis für den Wettkampf oder leckere, selbstgemachte Energiebällchen (Energy Balls) als gesunder Pre-Workout-Snack – die Möglichkeiten sind grenzenlos. Du musst dich nicht auf ein einziges Produkt festlegen, sondern kannst je nach Bedarf variieren.
Entscheidend für den Erfolg ist jedoch nicht nur, was du isst, sondern vor allem, wann du es isst. Die Anforderungen deines Körpers ändern sich je nachdem, ob du dich auf das Training vorbereitest, mitten in einer langen Ausdauereinheit steckst oder die Regenerationsphase einleitest.
Genau deshalb schauen wir uns im nächsten Abschnitt die drei entscheidenden Phasen genauer an und klären, welcher pflanzliche Snack dein perfekter Begleiter vor, während und nach dem Sport ist.

Was macht einen guten pflanzlichen Sport-Snack aus?
Nicht jeder Snack ist für Sportler gleichermaßen geeignet. Ein guter pflanzlicher Sport-Snack ist weit mehr als nur ein schneller Happen – er ist ein gezielt eingesetztes Werkzeug, um deine Leistung zu steigern und die Regeneration zu fördern. Der Schlüssel liegt in der richtigen Zusammensetzung aus Makro- und Mikronährstoffen sowie dem perfekten Timing. Schauen wir uns die Bausteine eines idealen Sport-Snacks genauer an.
Makronährstoffe im Fokus: Kohlenhydrate, Proteine und Fette
Die drei Makronährstoffe – Kohlenhydrate, Proteine und Fette – bilden die Grundlage jeder Sporternährung. Ihre Balance entscheidet darüber, ob ein Snack dir schnelle Energie liefert, beim Muskelaufbau hilft oder dich auf langen Strecken versorgt.
| Makronährstoff | Funktion im Sport | Gute pflanzliche Quellen |
|---|---|---|
| Kohlenhydrate | Der wichtigste und schnellste Energielieferant für Muskeln und Gehirn. | Bananen, Datteln, Haferflocken, Reiswaffeln, Fruchtriegel |
| Proteine | Baustein für die Reparatur und den Aufbau von Muskelgewebe nach dem Training. | Linsen, Erbsenprotein, Hanfsamen, Nüsse, Sojaflocken |
| Fette | Wichtige Energiequelle bei längeren, moderaten Belastungen und für die allgemeine Gesundheit. | Avocado, Nüsse (Mandeln, Walnüsse), Samen (Chia, Leinsamen), Kokosöl |
Mikronährstoffe: Die kleinen Helfer mit großer Wirkung
Neben den großen drei spielen auch Mikronährstoffe eine entscheidende Rolle. Vitamine und Mineralstoffe sind für unzählige Stoffwechselprozesse verantwortlich, die während des Sports auf Hochtouren laufen. Besonders wichtig für Sportler sind:
- Elektrolyte: Mineralstoffe wie Natrium, Kalium und Magnesium sind unverzichtbar für die Regulierung des Flüssigkeitshaushalts und die Muskelfunktion. Ein Mangel kann zu Krämpfen und Leistungsabfall führen. Natürliche Quellen sind Bananen (Kalium), Nüsse (Magnesium) und eine kleine Prise Salz im Snack.
- Antioxidantien: Intensive Belastung erzeugt oxidativen Stress im Körper. Antioxidantien, die reichlich in Beeren, dunkler Schokolade und grünem Blattgemüse vorkommen, helfen dabei, Zellschäden zu reduzieren und die Regeneration zu unterstützen.
Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis, um den Bedarf an diesen wichtigen Stoffen zu decken. Wie auch Experten betonen, ist eine gezielte Nährstoffzufuhr entscheidend, um die Muskeln optimal zu versorgen und die Leistungsfähigkeit zu erhalten [Quelle: Apotheken Umschau].
Timing ist alles: Wann braucht der Körper was?
Der beste Snack nützt wenig, wenn er zur falschen Zeit gegessen wird. Der Nährstoffbedarf deines Körpers ändert sich je nachdem, ob du dich auf eine Trainingseinheit vorbereitest, mitten in einer langen Ausdauerbelastung steckst oder dich davon erholst. Man unterscheidet daher grob zwischen der Phase vor, während und nach dem Sport – jede mit ganz eigenen Anforderungen an den idealen Snack.
Doch welcher Snack ist für welche Phase ideal? Im nächsten Abschnitt tauchen wir tief in die Praxis ein und zeigen dir, welche pflanzlichen Snacks du vor, während und nach dem Training einsetzen solltest, um deine Leistung zu maximieren und die Regeneration zu beschleunigen.

Der richtige Snack für jede Trainingsphase: Pre-, Intra- und Post-Workout
Timing ist alles – das gilt nicht nur für dein Training, sondern auch für deine Sporternährung. Ein pflanzlicher Snack kann dir den entscheidenden Energiekick geben, deine Ausdauer verlängern oder die Regeneration beschleunigen. Der Schlüssel liegt darin, den richtigen Snack zur richtigen Zeit zu wählen, um deinen Körper optimal zu unterstützen.
Vor dem Sport: Der richtige Start mit dem perfekten Pre-Workout-Snack
Dein Körper braucht vor dem Training Treibstoff, aber eine schwere Mahlzeit würde dich nur ausbremsen. Die Lösung ist ein leichter Snack, der reich an schnell verdaulichen Kohlenhydraten ist. Diese füllen deine Energiespeicher auf und stellen sicher, dass du vom ersten Moment an leistungsfähig bist, ohne den Magen zu belasten. Wichtig ist, auf fett- und ballaststoffreiche Lebensmittel direkt vor der Belastung zu verzichten, da diese die Verdauung verlangsamen.
- Fokus: Leicht verdauliche Kohlenhydrate für schnelle Energie.
- Beispiele: Eine reife Banane, ein kleiner Dattel-Nuss-Riegel oder ein leichter Haferflocken-Snack.
- Timing: Wie Experten empfehlen, ist das ideale Zeitfenster für diesen Snack etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Training, um die Energie optimal nutzen zu können.
Während des Sports: Schnelle Energie für lange Einheiten
Bei kurzen Workouts unter 60-90 Minuten ist eine Nahrungsaufnahme meist nicht nötig. Planst du jedoch eine lange Ausdauerbelastung wie eine mehrstündige Radtour oder einen Marathon, musst du deine Energiespeicher unterwegs wieder auffüllen. Hier sind schnell verfügbare Kohlenhydrate gefragt, die der Körper sofort in Energie umwandeln kann. Die Snacks sollten leicht zu transportieren, einfach zu öffnen und schnell zu konsumieren sein.
- Fokus: Schnell verfügbare Kohlenhydrate zur Aufrechterhaltung der Leistung.
- Geeignete Snacks: Energie-Gels, weiche Fruchtriegel oder selbstgemachte Energiebällchen.
- Tipp: Spezielle Sportprodukte wie die Gels und Riegel von Sponser sind genau auf diese Bedürfnisse zugeschnitten und bieten eine praktische Lösung für unterwegs.
| Trainingsphase | Ziel | Nährstoff-Fokus | Vegane Snack-Ideen |
|---|---|---|---|
| Pre-Workout (30-60 Min. vorher) | Energie bereitstellen | Leicht verdauliche Kohlenhydrate | Banane, Dattelriegel |
| Intra-Workout (Bei > 90 Min. Belastung) | Leistung erhalten | Schnelle Kohlenhydrate | Energie-Gel, Frucht-Quetschie |
| Post-Workout (Innerhalb von 60 Min. danach) | Regeneration & Aufbau | Protein & Kohlenhydrate | Protein-Smoothie, Linsen-Chips |
Nach dem Sport: Regeneration mit pflanzlichem Protein
Nach dem Training beginnt die wichtigste Phase: die Regeneration. Dein Körper muss nun die beanspruchten Muskelfasern reparieren und seine leeren Glykogenspeicher (Kohlenhydratspeicher in Muskeln und Leber) wieder auffüllen. Die optimale Post-Workout-Mahlzeit kombiniert daher hochwertige Proteine mit Kohlenhydraten. Pflanzliche Quellen sind hierfür ideal, da sie oft leichter verdaulich sind und wertvolle Mikronährstoffe liefern.
- Fokus: Proteine für die Muskelreparatur und Kohlenhydrate zum Auffüllen der Energiespeicher.
- Beispiele: Vegane Proteinriegel mit Erbse oder Reisprotein, ein knackiger Linsen-Snack oder ein cremiger Smoothie mit pflanzlichem Proteinpulver und Früchten.
- Info: Speziell entwickelte Riegel und Snacks kommen im Sport gezielt zum Einsatz, um die Regeneration zu fördern und den Körper mit den nötigen Bausteinen zu versorgen.
Du siehst, der richtige Snack zur richtigen Zeit kann deine Leistung und Regeneration entscheidend verbessern. Doch nicht jeder gekaufte Riegel hält, was er verspricht. Worauf solltest du also beim Kauf achten, um nicht in eine Zuckerfalle zu tappen?
Im nächsten Abschnitt zeigen wir dir, wie du hochwertige pflanzliche Energieriegel erkennst und was auf der Zutatenliste wirklich zählt.

Pflanzliche Energieriegel kaufen: So erkennst du Qualität
Der Markt für vegane Sport-Snacks ist gross, doch nicht jeder Riegel hält, was er verspricht. Viele Produkte entpuppen sich als getarnte Süssigkeiten voller Zucker und künstlicher Zusatzstoffe. Doch keine Sorge: Mit ein wenig Wissen wirst du zum Etiketten-Profi und findest garantiert den richtigen Energielieferanten für deine Bedürfnisse. Hier erfährst du, worauf du beim Kauf achten musst.
Die Zutatenliste verstehen: Weniger ist mehr
Der erste und wichtigste Blick sollte immer der Zutatenliste gelten. Die goldene Regel lautet hier: Je kürzer und verständlicher die Liste, desto besser. Ein hochwertiger Riegel besteht aus wenigen, natürlichen Zutaten, die du auch in deiner eigenen Küche finden würdest.
- Achte auf “ganze” Lebensmittel: Die Hauptbestandteile sollten aus echten Lebensmitteln wie Datteln, Nüssen (Mandeln, Cashews), Samen (Chia, Leinsamen) und Haferflocken bestehen. Stehen Begriffe wie Glukosesirup, Isomaltulose oder Sojaprotein-Isolat an erster Stelle, handelt es sich oft um ein stark verarbeitetes Produkt.
- Bevorzuge natürliche Bindemittel: Trockenfrüchte wie Datteln oder Feigen sind nicht nur ein hervorragendes Bindemittel, sondern liefern auch schnell verfügbare Energie und wertvolle Ballaststoffe.
- Wertvolle Fette und Öle: Hochwertige Riegel setzen auf gesunde Fette aus Nüssen und Samen. Wie in spezialisierten Shops oft betont wird, können auch hochwertige pflanzliche Öle wie Kokos- oder MCT-Öl gezielt eingesetzt werden, um dem Körper spezifische Energiequellen bereitzustellen [3].
Zuckerfallen und versteckte Zusatzstoffe vermeiden
Zucker ist nicht gleich Zucker. Während der natürliche Fruchtzucker aus Datteln schnelle Energie liefert, sind viele Riegel mit raffiniertem Zucker oder billigen Sirupen überladen. Diese lassen den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen und genauso schnell wieder abfallen – das genaue Gegenteil von dem, was du beim Sport brauchst.
Eine kritische Einschätzung von Utopia warnt daher zurecht vor überzuckerten Riegeln, die mehr Süssigkeit als Sportnahrung sind [2]. Um diese zu entlarven, hilft ein Blick auf die Nährwerttabelle und die Zutatenliste.
| Süssungsquelle | Einordnung & Wirkung | Beispiele |
|---|---|---|
| Ganze Früchte | Top-Wahl: Liefern neben Süsse auch Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien für eine stabile Energieversorgung. | Datteln, Feigen, Aprikosen, Rosinen |
| Natürliche Sirupe | In Maßen ok: Enthalten kaum Nährstoffe, sind aber weniger stark verarbeitet als weisser Zucker. | Ahornsirup, Reissirup, Agavendicksaft |
| Industriezucker & Sirupe | Besser meiden: Führen zu Blutzuckerspitzen und -abstürzen. Bieten keinerlei Nährwert. | Glukose-Fruktose-Sirup, Zucker, Invertzuckersirup |
Achte ausserdem auf eine “saubere” Zutatenliste ohne künstliche Aromen, Farbstoffe (z.B. E120) und Konservierungsmittel (z.B. Sorbinsäure).
Spezialfall: Vegane Riegel für ketogene Ernährung
Pflanzliche Ernährung und spezielle Diätformen wie die ketogene Ernährung schliessen sich nicht aus. Für Sportler, die ihren Körper auf Fettverbrennung trainieren, gibt es mittlerweile eine wachsende Auswahl an vegan-ketogenen Riegeln. Diese zeichnen sich durch einen sehr geringen Kohlenhydratanteil und einen hohen Gehalt an gesunden Fetten aus.
Wie auf Nischen spezialisierte Anbieter zeigen, sind diese Riegel gezielt für eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten konzipiert. Typische Zutaten in solchen vegan-ketogenen Snacks sind:
- Nüsse und Samen: Macadamia, Pekannüsse, Mandeln und Chiasamen als Basis für gesunde Fette und Proteine.
- Hochwertige Fette: Kokosöl, Kakaobutter und MCT-Öl für schnelle und langanhaltende Energie ohne Kohlenhydrate.
- Zuckerfreie Süsse: Natürliche Süssungsmittel wie Erythrit oder Stevia anstelle von Zucker oder Datteln.
- Ballaststoffe: Zichorienwurzelfaser oder Akazienfaser für eine gute Sättigung und Verdauung.
Diese Riegel sind ideal für längere, moderate Trainingseinheiten oder als sättigender Snack für zwischendurch, wenn der Fokus auf Fettstoffwechsel liegt.
Die Suche nach dem perfekten gekauften Riegel kann eine Herausforderung sein. Doch was wäre, wenn du die volle Kontrolle über jede einzelne Zutat hättest? Wenn du deinen Snack exakt auf deine Bedürfnisse vor, während oder nach dem Sport zuschneiden könntest? Die beste Methode dafür ist, einfach selbst kreativ zu werden.
Im nächsten Abschnitt zeigen wir dir, wie du deine eigenen Power-Snacks kreierst. Wer die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe seiner Sport-Snacks haben möchte, für den sind selbstgemachte Energieriegel die perfekte Lösung. Sie sind nicht nur günstiger und frischer als gekaufte Produkte, sondern lassen sich auch exakt an die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben anpassen. Mit nur wenigen Zutaten und ohne Backen zauberst du in kürzester Zeit einen nahrhaften und leckeren Snack.

Grundrezept für vegane No-Bake-Energieriegel
Dieses simple Grundrezept ist die Basis für unzählige Variationen. Der Trick liegt in der Kombination aus klebrigen Trockenfrüchten als Bindemittel, Nüssen oder Samen für den Biss und gesunde Fette sowie Haferflocken für langanhaltende Energie.
Basis-Zutaten:
- Bindemittel (ca. 200 g): Entsteinte Datteln, getrocknete Aprikosen oder Feigen.
- Nüsse & Samen (ca. 150 g): Eine Mischung aus Mandeln, Walnüssen, Cashews, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen.
- Komplexe Kohlenhydrate (ca. 100 g): Zarte Haferflocken oder kernige Haferflocken.
- Flüssigkeit (1-2 EL): Wasser, Ahornsirup oder Kokosöl, um die Masse geschmeidiger zu machen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Zerkleinern: Gib die Nüsse und Samen in einen leistungsstarken Mixer oder eine Küchenmaschine und zerkleinere sie grob.
- Mischen: Füge die Trockenfrüchte (z.B. Datteln) und Haferflocken hinzu und mixe alles so lange, bis eine klebrige, formbare Masse entsteht. Falls die Masse zu trocken ist, gib esslöffelweise etwas Flüssigkeit hinzu.
- Pressen: Lege eine kleine, rechteckige Form (ca. 20×20 cm) mit Backpapier aus. Drücke die Masse fest und gleichmässig in die Form. Ein Löffelrücken oder ein Glasboden hilft dabei.
- Kühlen & Schneiden: Stelle die Form für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank, damit die Masse fest wird. Nimm sie anschliessend heraus und schneide sie mit einem scharfen Messer in Riegel oder Würfel.
Kreative Variationen für jeden Zweck und Geschmack
Das Schöne am Selbermachen ist die Freiheit, zu experimentieren. Je nachdem, ob du einen schnellen Energie-Kick vor dem Training oder einen regenerierenden Snack danach brauchst, kannst du die Zutaten gezielt anpassen. Wie das NDR Gesundheitsmagazin betont, können selbstgemachte Riegel deutlich gesünder sein, da man den Zuckergehalt selbst bestimmt und auf hochwertige Zutaten setzt.
Hier sind einige Ideen, wie du das Grundrezept verfeinern kannst:
| Variation | Fokus | Zusätzliche Zutaten |
|---|---|---|
| Pre-Workout-Power | Schnelle Energie | 1 EL Maca-Pulver, 1 TL Zitronenabrieb, getrocknete Bananenchips |
| Post-Workout-Regeneration | Protein & Reparatur | 2 EL pflanzliches Proteinpulver (z.B. Erbse, Hanf), 1 EL Hanfsamen |
| Schokoladen-Traum | Für den Genuss | 2 EL rohes Kakaopulver, 1 Prise Salz, Kakaonibs als Topping |
| Frucht-Explosion | Frische & Vitamine | 3 EL gefriergetrocknete Himbeeren oder Erdbeeren, 1 TL Vanilleextrakt |
Tipps zur richtigen Lagerung und Haltbarkeit
Damit deine selbstgemachten Kraftpakete frisch und lecker bleiben, ist die richtige Aufbewahrung entscheidend. Befolge diese einfachen Tipps, um das Beste aus deinen DIY-Riegeln herauszuholen.
- Im Kühlschrank: Bewahre die fertigen Riegel in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So bleiben sie fest und sind etwa 1 bis 2 Wochen haltbar.
- Einfrieren für den Vorrat: Energieriegel lassen sich hervorragend einfrieren. Wickle die Riegel einzeln in Backpapier oder Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So sind sie mehrere Monate haltbar und du hast immer einen gesunden Snack parat. Lass sie einfach kurz bei Raumtemperatur antauen, bevor du sie geniesst.
Fazit: Pflanzliche Energie für deine Bestleistung
Pflanzliche Energieriegel und Sport-Snacks sind mehr als nur ein Trend – sie sind eine clevere und nachhaltige Möglichkeit, den Körper mit genau dem zu versorgen, was er für Leistung und Regeneration braucht. Sie bieten eine Fülle an leicht verdaulichen Kohlenhydraten, wertvollen Proteinen und gesunden Fetten, ganz ohne tierische Produkte.
Egal, ob du dich für ein hochwertiges gekauftes Produkt entscheidest oder deine Riegel selbst herstellst: Die Konzentration auf natürliche Zutaten und die richtige Nährstoffzusammensetzung ist der Schlüssel zum Erfolg. Indem du lernst, Etiketten zu lesen und Zuckerfallen zu meiden, triffst du eine bewusste Wahl für deine Gesundheit. Mit dem richtigen Snack zur richtigen Zeit – vor, während und nach dem Sport – kannst du deine Energiereserven optimal nutzen, deine Regeneration beschleunigen und neue persönliche Bestleistungen erzielen.
Das Wichtigste in Kürze
- Timing ist alles: Wähle leicht verdauliche Kohlenhydrate vor dem Sport, schnelle Energie während langer Einheiten und eine Kombination aus Protein und Kohlenhydraten zur Regeneration danach.
- Qualität erkennen: Achte beim Kauf auf kurze Zutatenlisten mit ganzen Lebensmitteln (Nüsse, Früchte) und meide zugesetzten Zucker, Sirup und künstliche Zusatzstoffe.
- DIY für volle Kontrolle: Selbstgemachte No-Bake-Riegel sind eine einfache, gesunde und anpassbare Alternative. Ein Grundrezept aus Datteln, Nüssen und Haferflocken lässt sich beliebig variieren.
- Richtig lagern: Bewahre selbstgemachte Riegel im Kühlschrank auf (1-2 Wochen haltbar) oder friere sie für einen monatelangen Vorrat ein.
Basierend auf dem bereitgestellten Text lässt sich die folgende Zusammenfassung in zwei Absätzen erstellen:
Die optimale pflanzliche Sporternährung hängt maßgeblich vom richtigen Timing und der Qualität der Snacks ab. Vor dem Training sind leicht verdauliche Kohlenhydrate aus Quellen wie Datteln oder Bananen ideal für einen schnellen Energieschub, während bei langen Ausdauerbelastungen schnell verfügbare Energie aus Gels oder Fruchtriegeln benötigt wird. Nach dem Sport steht die Regeneration im Fokus, wobei eine Kombination aus pflanzlichem Protein und Kohlenhydraten, beispielsweise in Form von Proteinriegeln auf Erbsen- oder Sojabasis, die Muskelreparatur und das Wiederauffüllen der Energiespeicher unterstützt. Beim Kauf dieser Produkte sollte man auf eine kurze, verständliche Zutatenliste mit ganzen Lebensmitteln achten und zugesetzten Zucker sowie künstliche Zusatzstoffe meiden.
Für maximale Kontrolle über die Inhaltsstoffe und zur Vermeidung von Zuckerfallen ist die eigene Herstellung von Energieriegeln die beste Alternative. Mit einfachen Grundrezepten, die auf Trockenfrüchten, Nüssen und Haferflocken basieren, lassen sich individuelle Snacks für jede Trainingsphase kreieren – sei es ein kohlenhydratreicher Riegel für vor dem Sport oder eine proteinreiche Variante zur Regeneration danach. Diese DIY-Methode ist nicht nur kostengünstig, sondern ermöglicht auch die Zubereitung spezieller Varianten, wie zum Beispiel für eine ketogene Ernährung. Egal ob gekauft oder selbstgemacht: Gib deinem Körper den hochwertigen pflanzlichen Treibstoff, den er verdient, und bringe deine Leistung auf ein neues Level
Super Tipp, genau das Richtige für den Energieschub zwischendurch!